Beschreibung des Vorschlags
Diese Idee verbindet die nach Süden sternförmig verlaufenden Stadtbahnlinien untereinander und bietet einen Lückenschluss in Mittellage zur B1. Dabei bindet sie zahlreiche stark nachgefragte Ziele wie die Westfalenhallen, IU Campus Dortmund und den Westfalenpark (inkl. Zentrale Westnetz) an den Flughafen und den Bahnhof Wickede an.
Nach Westen verweise ich auf meine Idee der A40-geführten Stadtbahn, welche heutige zentrale ÖPNV-Defizitbereiche besser erschließt und damit auch stadtübergreifend eine bessere, kleinteiligere Anbindung im Vergleich zu S-Bahn und Regionalverkehr bietet. Dabei werden zahlreiche spannende Orte angebunden, etwa die DASA und der Ruhrpark Bochum.
[E,WAT,BO, DO] Lückenschluss der Stadtbahnen U18 und U47 über die A40
Im weiteren Verlauf Richtung Osten teilt sich die Strecke den Linienweg mit der Linie U47 bis sie als mittiges Trogbauwerk aus der B1 ausfädelt und die vorhandene Unterführung Emschertalstraße nutzt um auf die Nordseite der B1 zu gelangen. Durch eine dortige Umstiegshaltestelle sollte der Busverkehr Richtung Sölde und Aplerbeck eingebunden werden.
In Richtung Flughafen wird die Bahn so oft wie möglich parallel zur Straße geführt um Baukosten zu sparen.
Ab dem Beginn der Straße Chaussee verschwenkt die Bahn nördlich, parallel zur heutigen Straße. Der Gehweg entfällt oder wird nach Süden verlegt. Am Terminal wird der Flughafenring direkt an die Chaussee angebunden und die heute ostwärts führende Einbahnstraße als Tramtrasse genutzt. So ist auch eine zentrale Haltestelle vor dem Terminal möglich, die die Attraktivität steigert. Im Bereich des Flughafens werden alle Parkplätze angebunden und dann die freie Fläche östlich des Flughafens für eine eigene, beschleunigte Trasse genutzt, vergleichbar zu anderen Vorschlägen, nur ohne teuren Tunnel. Mit leichten Umbauten könnte mit der vorhandenen breiten Unterführung ein eingleisiger Durchstich zur Endhaltestelle der U43 am Bahnhof Wickede geschaffen werden, welcher auch eine betriebliche Flexibilität für z.B. Verstärker oder Umleitungen schaffen könnte. Außerdem wären die Fußwege für Bahnpendler, vor allem Richtung Ost noch etwas kürzer.
Um diese Kosten zu sparen könnte man die Linie aber auch auf der Südseite enden lassen.
Ergänzend sollte es eine bessere Busverbindung zwischen dem Bahnhof Wickede und dem Bahnhof Kurl geben, um den Flughafen und Wickede besser an den schnellen Regionalverkehr insbesondere in Richtung Bochum anzuschließen.

Ich bin immer überrascht wenn Leute ellenlange Texte über ihre Vorschläge schreiben und dann aber Grundlegende Infos vergessen: in welchem Takt soll diese Linie überhaupt fahren?
Ich habe mir noch keine Gedanken über ein detailliertes Linienkonzept gemacht. Das ist eher ein Infrastrukturvorschlag für die Stadtbahn.
Es gäbe ja mehrere Möglichkeiten die Strecke zu bedienen. Flügelung der U47, Verlängerung der U43, Verlängerung der U18 (die dann allerdings extrem lang werden würde). Um seriös abzuschätzen welcher Takt sinnvoll wäre müsste man auch genauere Daten zur möglichen Nachfrage haben.
Du musst keine genaues Linienkonzept ausarbeiten, aber du kannst sicherlich grob abschätzen welcher Takt sinnvoll wäre. Natürlich braucht es für die genaue Ausarbeitung auch genauere Studien, aber wenn man hier selbst in der Hauptverkehrszeit auf den ersten Blick nur alle halbe Stunde eine Bahn für sinnvoll halten würde dann braucht es keine weiteren genauen Untersuchungen sondern der Neubau einer Stadtbahnstrecke wäre Quatsch. Ob es jetzt hingegen alle 15 oder alle 10 Minuten sein soll ist dann schon eher egal.
Ich würde folgende Änderungen vorschlagen:
Takt: 10 Minuten zwischen Fredenbaum oder Hafen und dem Flughafen-Terminal. Alle 20 Minuten geht es dann weiter bis Holzwickede Marktplatz.
Das würde natürlich bedeuten, dass ich den Ast östlich des Terminals über die Nordstraße direkt durch bis zum Holzwickeder Marktplatz geführt würde. So wäre auch der Bahnhof auch entsprechend angeschlossen und die Shuttle-Linie durch die Stadtbahn ersetzt.
Vom Terminal nach Westen würde ich auch noch folgendes machen:
Naja, allein mit der Verlängerung der U43 hätte man schon mal einen 20 Minuten Grundtakt.
Diesen könnte man außerhalb der HVZ durchgängig fahren und tagsüber auf einen 10 Minuten Takt anheben.
Ohne den Teil der Durchbindung von Essen bis zur Märkischen Straße könnten die Bahnen dann auf dem Wendegleis der Haltestelle Märkische Straße enden. Rein für Dortmund betrachtet fände ich es aber auf jeden Fall sinnvoll überirdisch mindestens bis zur hier geplanten Haltestelle Lindemannstr. neue Gleise zu bauen und die Linie bis dorthin fahren zu lassen, um die Südäste besser miteinander zu verknüpfen und die vielen Einrichtungen entlang der B1 zu erschließen, welche heute in vielen Fällen eine ausbaubare Anbindung haben. Der oberirdische Ausbau auf dem Grünstreifen der B1 wäre auch nicht so teuer und die bauliche Barriere durch die B1 würde kleiner werden.
Da aber eben die Verbindung ab der Märkischen Straße sowie auch der restlichen Strecke in der B1-Mittellage zwar technisch möglich wäre, würde aber eben die meisten Nutzer abschneiden. Für einen Nutzer, der z.B. aus Hamm, Hagen oder Castrop-Rauxel zum Flughafen möchten, wäre die direkte Fahrt erst einmal Richtung Dortmund Hbf. notwendig. Dann müsste man von dort erst wieder in Richtung der B1 fahren, um noch einmal umzusteigen.
Eine Durchbindung bis Bochum oder Essen wäre technisch sehr aufwendig, da alle Brückenbauwerke bis zur recht neuen Schnettkerbrücke umgebaut werden müssten, um die Gleise aufzunehmen. Einzig sinnvoll wäre eben eine Strecke vom Flughafen zur Anschlussstelle Hauptfriedhof. Dazu hatte ich ja schon ausführtliche Änderungen geschrieben.
Außerdem müssten wohl durch den Ausbau der Mittelinsel viele neue Querungen erbaut werden. Warum nutzt Du nicht die vorhandenen Brückenanlagen, um eben dann die Haltestellen wie auf dem Ostost der U47 in der B1-Mittellage über Brücken anzuschließen? Dazu würde sie unterirdisch die B1 in Richtung Süden in einem neuen Tunnelbauwerk unterqueren.
Nach Deiner Idee mit dem Ende an der Märkischen Straße würde dort so oder so der Zug einfahren, um zu wenden.
Mit einer unterirdischen Anbindung an die Haltestelle „Theodor-Fliedner-Heim“ wäre dann z.B. eine Streckenführung bis zur Haltestelle „An der Palmweide möglich, so dass man eben von den beiden Stammstrecken auch direkt zum Flughafen fahren könnte.